An 10 Tagen im Jahr 2022 wurde astrofotografisch beobachtet, was nicht nur am Wetter lag. Aber auch. 8 neue Messier-Objekte wurden fotografiert, der Gesamtstand ist jetzt bei 87.

Der erste Beobachtungszeitraum war Ende Februar bis Anfang März, leider in der Schulzeit mit entsprechenden Auswirkungen auf das Schlafverhalten. Neu in der Runde der Messier-Objekte sind jetzt M67, M40, M89, M94, M88 und M90. Es wurden aber NGC-Objekte abgelichtet, darunter das Galaxienpaar NGC4038/4039 (die Antennen-Galaxien). Zum Ende des Monats März öffnete sich kurz vor der Zeitumstellung noch das Beobachtungsfenster für M58 und M61. Da wurde auch das „Kleine Leo-Triplett“ bestehend aus NGC2968, NGC2964 und NGC2970 aufgenommen. Mit Abell1656, dem Coma-Galaxienhaufen wurde auch ein tieferer Blick ins All versucht.

Im Juli stand dann ein Test für die Messier-Objekte mit dehr südlicher Deklination auf dem Plan, leider mit mäßigem Erfolg, hier wird es sehr schwierig werden. Kurzes Beobachtungszeitfenster und dichte Luftschichten.

Das astronomische Highlight gab es im Oktober: partielle Sonnenfinsternis (bei spannender Wolkensituation) und eine von der AllSky-Kamera eingefangene Feuerkugel.