15 Beobachtungstage- bzw. nächte gab es 2023, intensiv waren die klaren und stabilen Wetterphasen Ende Febraur/Anfang März sowie am Ende der ersten September-Dekade.
Die Automatisierung der Beobachtungsstation erleichtert vieles und spart Zeit bei der Aufnahmengewinnung. Das Teleskop wird via Cartes du Ciel gesteuert, die Spiegelreflexkamera wird über das EOS-Utilities programmiert. Seit dem Umstieg auf die EOS600D kann mit einem ISO-Wert von 1600 fotografiert werden ohne dass das zu extremen Farbrauschen führt.
Highlight des Jahres war aus meiner Sicht die Konjunktion von Venus und Jupiter am Abendhimmel im März 2023. Bedingt durch den klaren Himmel und den fehlenden Mond lies sich die kleinen aber feinen täglichen Veränderungen der Planetenpositionen feststellen.
5 weitere Messier-Objekte sind 2023 hinzugekommen, wobei die Objekte mit extrem südlicher Deklination keine sonderlich ansprechenden fotografischen Highlights darstellen. Nunmehr sind 92 Objektes des Messier-Katalogs eingefangen.